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5. Dezember
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Der Maler der Tiere

Ich, Julius Schaft, will euch erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass ich der Maler der Tiere geworden bin. Ich bin 43 Jahre alt, geboren bin ich im Jahre 1833. Vor ungefähr 20 Jahren machte ich eine Weltreise. Während ich mit dem Flugzeug nach Indien flog, schaute ich aus dem Fenster und ich sah die ganze Welt von oben. Wie ich durch die Wolken flog und ich immer noch aus dem Fenster sah, dachte ich mir, was auf mich wartet in diesem fremden Land. Nach ungefähr 18 Stunden fing das Flugzeug auf einmal zu brennen an. Ich musste mit dem Fallschirm abspringen und schon ging das Abenteuer los. Das Flugzeug stürzte in den Urwald hinein. Es explodierte und ich segelte mit dem Fallschirm zu Boden. Zwanzig Meter über dem Boden verhängte sich der Fallschirm in den Zweigen. So hing ich fünf Stunden. „Wenn ich runterfalle, bin ich zu 100% tot“, sagte ich zu mir. Auf einmal tauchte ein Affe auf. Er nahm mich an der Hand und brachte mich auf den Boden. Dann hüpfte er wieder davon. Ich stand sprachlos da und konnte es nicht glauben, was gerade passiert ist. Nachdem ich mich wieder erholt hatte, ging ich wieder weiter. Ich ging und ging. Als ich eine Rast machen wollte, merkte ich erst, wie spät es schon war. Also legte ich mich schlafen. Nachdem ich wieder aufgewacht war, lag ich neben einem riesigen Baum, den ich in der Nacht nicht gesehen hatte. Ich hatte einen furchtbaren Hunger. Auf einmal raschelte es hinter mir. Ich drehte mich erschrocken um. Ich sah eine Schlange. Sie hatte drei Bananen im Mund. Sie legte die Bananen vor mir hin und verschwand im Gebüsch wieder. Ich glaubte meinen Augen kaum. Ich aß die drei Bananen, die mir die Schlange gegeben hatte. Dann ging ich wieder weiter. Nach vielen Stunden Wandern sackte ich wie ein Stein zusammen. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich schaute mich um und ich entdeckte eine riesige Felsspalte. Die Felsspalte war sicher 50m tief. Aber bevor ich die Felsspalte genauer untersuchte, musste ich mich noch ausruhen. Nachdem ich mich ausgeruht hatte, untersuchte ich die Felsspalte genauer. Auf einmal verlor ich das Gleichgewicht und stürzte in die Felsspalte. Ich hielt mich gerade noch an einem herausstehenden Stein fest. Ich sagte zu mir: „Jetzt es aus mit mir. Jetzt müsste noch ein Wunder passieren“, und es passierte auch eines. Ein Tapir warf ein Seil in die Felsspalte und zog mich hoch. So bemerkte ich, dass die Tiere mir nichts antun wollten. Ich wanderte noch viele Tage. So kam ich in ein Dorf, wo ich dann mit einem Flugezeug heimflog. Als ich so im Flugzeug saß, dachte ich mir, ich möchte jetzt Maler der Tiere werden. So, jetzt wisst ihr warum ich so gerne Tiere male.

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