Tagebücher
 
 

   

Der 14-köpfige Riese

Es war einmal ein Ritter namens Kunibert. Er war eigentlich ganz nett aber hatte keine Frau und kein Schloss. Sein Besitz waren ein Pferd, eine Rüstung und ein Schwert. In der Nacht suchte sich Kunibert einen Platz, wo er schlafen konnte. Nach zwei Stunden sah er endlich eine Höhle und ging hinein und legte sich schlafen. Plötzlich wurde er durch ein lautes Gebrüll aufgeweckt. Vor Kunibert stand ein 14-köpfiger Riese mit vielen Narben in den Gesichtern. Der Riese packte ihn und warf ihn weit in die Höhle hinein auf einen Berg aus Gold und Edelsteinen. Kunibert blieb einfach liegen und wartete, bis der Riese wieder einschlief. Dann schlich er sich bei ihm ganz vorsichtig vorbei. Doch bevor er den Ausgang erreichte, wachte der Riese wieder auf. Kunibert rannte so schnell er konnte aus der Höhle und über eine Brücke. Der 14-köpfige Riese überlegte nicht und rannte auf die wackelige Brücke. Plötzlich stürzte sie ein und der Riese fiel in eine tiefe Schlucht. Kunibert suchte sich einen anderen Weg zur Höhle. Jetzt war er der Besitzer der Höhle mit dem riesigen Schatz.

Christoph