Tagebücher
 
 

   

Die magische 18

Vor langer Zeit lebte ein kleines Mädchen. Dieses Mädchen hieß Felizitas und ihre Eltern nannten sie immer Feli. Feli war ein Einzelkind. Ihr ging es nicht so gut, denn sie wurde immer gehänselt. Eines Tages ging sie in den Wald spazieren, da sah sie etwas schweben. Es sah aus wie eine 18. Feli rieb sich die Augen, doch sie träumte nicht, die 18 verschwand nicht. Als Feli vor Angst wegrennen wollte, sagte die 18 etwas. Sie verstand sie nicht sehr gut aber ein bisschen schon. Sie sagte: „Ich helfe dir und erfülle dir jeden Wunsch, den du mir sagst, nimm mich mit und das Wünschen kann beginnen!“ So nahm Feli die 18 mit. Wie sie zu Hause war, ging sie in ihr Zimmer und sagte zur 18: „Ich wünsche mir, dass ich in der Schule nicht mehr gehänselt werde.“ Die 18 sagte: „So sei es“, und es machte einen Rumpler, Feli zuckte zusammen und machte die Augen zu. Als sie die Augen wieder aufmachte, war alles normal. Feli dachte schon die 18 war ein dummer Streich. Auf einmal klingelte es an der Türe. Felis Mutter machte die Türe auf, und auf einmal schrie Felis Mutter, dass Besuch für sie da sei. Wie sie die Treppe hinunter ging, sah sie ihre ganze Klasse. Sie fragten, ob sie nicht Fangen mitspielen will. Feli sprang vor Freude. Feli kam erst ganz spät zurück vom Spielen. Wie sie wieder in ihr Zimmer kam, schaute sie unter ihr Bett, doch die 18 war verschwunden! Am nächsten Tag ging Feli zu der Stelle, wo sie die 18 gefunden hatte. Genau wie am Tag zuvor schwebte die 18, sprach wieder und sagte: „Ich muss wieder anderen Kindern helfen! Ich kann nicht immer bei dir bleiben.“ Feli war ein wenig traurig aber sie verstand es! Feli sagte wieder zu 18: „Du hast meinen größten Wunsch wahr gemacht und ich will auch nicht mehr. Vielen Dank!“ So wurde aus Felizitas das glücklichste Mädchen der Welt.

Helene