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Gustav,das Weihnachtsfreckel

Es war Frühling in Bayern und auf einem Bauernhof blühten auf einer Kuhweide bunte Blumen in voller Pracht. Kühe weideten und fraßen fast die ganze Weide ab. Auf einmal kam die Schweinemutter schnell hergelaufen und schrie: „Ich habe ein Kind bekommen. Es sieht ganz seltsam aus. Kommt mit ihr Kühe, ihr müsst es euch ansehen.“ Da kamen alle Kühe mit in den Stall. Das war vielleicht ein Getrampel. Als alle im Stall waren, wussten sie, warum die Schweinemutter so aufgeregt war. Im Stall war ein höchst seltsames Wesen: „Das sieht aber komisch aus“, sagte eine Kuh. „Willst du es denn aussetzen oder ihm einen Namen geben???“, fragte eine andere Kuh. Die Schweinemutter sagte: „Ich werde es behalten wie jedes andere Kind.“ Die Schweinemutter nannte das Kind Gustav und weil Gustav so seltsam aussah, sagten alle, es ist ein Freckel.
Als Gustav 3 Jahre alt war, kam der Bauer in den Stall und sagte: „Dieses Tier schaut so komisch aus, wir können es als Weihnachtsbraten verwenden.“ Gustav fürchtete sich sehr und sagte zu seiner Mutter: „Ich laufe weg. Der Bauer will aus mir einen Weihnachtsbraten machen.“ Schon lief er weg.
Genau am Weihnachtstag fand er ein Haus. Er klopfte an. Eine alte Frau kam aus dem Haus. Da fragte Gustav: „Darf ich bei dir wohnen?“ „Natürlich, heute ist ja Weihnachten!!!“ Von da an hieß er Gustav, das Weihnachtsfreckel.

Nicolas, Fabian, Tim und Thomas