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Pädagogisches Zentrum
Vöcklabruck

Sonderpädagogischer Förderbedarf (SPF)

Was ist ein Sonderpädagogischer Förderbedarf?

Auszug aus dem Rundschreiben Nr. 19/2008:

…Sonderpädagogische Förderung unterstützt Kinder und Jugendliche mit Behinderungen beim Erwerb einer ihren individuellen Möglichkeiten entsprechende Bildung und Erziehung mit dem Ziel schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbstständiger Lebensgestaltung. Sie orientiert sich an der jeweiligen individuellen und sozialen Situation und schließt die persönlichkeits- und entwicklungsorientierte Vorbereitung auf zukünftige Lebenssituationen ein…

…Sonderpädagogischer Förderbedarf im schulrechtlichen Sinn gemäß § 8 Schulpflichtgesetz 1985 liegt vor, wenn ein/e SchülerIn infolge physischer oder psychischer Behinderung dem Regelunterricht in Volks- bzw. Hauptschulen (NMS) oder Polytechnischen Schulen ohne sonderpädagogischer Förderung nicht zu folgen vermag…

Daraus ergibt sich, dass sonderpädagogischer Förderbedarf auf eine festgestellte physische oder psychische Behinderung einer SchülerIn oder eines Schülers zurückzuführen sein muss!

Sobald abzusehen ist, dass ein Kind wegen seiner Beeinträchtigung dem Regelunterricht in der Regelschule ohne besondere Unterstützung… („sonderpädagogischer Förderbedarf“) nicht zu folgen vermag, ist durch die Eltern (Erziehungsberechtigten) die Schule oder von Amts wegen beim Bezirksschulrat ein Antrag auf Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs zu stellen.

Grundlagen für die Feststellung des Bescheides sind das sonderpädagogische Gutachten (durch das PZ), allenfalls ein ärztliches Gutachten (Schularzt, Amtsarzt) und - mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten - ein schulpsychologisches Gutachten oder zusätzliche von den Erziehungsberechtigten vorgelegte Expertengutachten. Gegen die Entscheidung des Bezirksschulrates kann innerhalb von zwei Wochen Berufung beim zuständigen Landesschulrat eingelegt werden.


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