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Pädagogisches Zentrum
Vöcklabruck

SPF - Antrag

Vorgangsweise bei einem SPF-Antrag

§8 Schulpflichtgesetz

Ein SPF für ein Kind wird erteilt, …„sofern dieses infolge physischer oder psychischer Behinderung dem Unterricht in der Volks- oder Hauptschule, Neuen Mittelschule oder im Polytechnischen Lehrgang ohne sonderpädagogische Förderung nicht zu folgen vermag…“ Nach Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten kann ein SPF-Antrag gestellt werden, wenn das notwendig erscheint.

Die Eltern, die Schulleitung, die unterrichtenden Lehrer, ev. von Amts wegen.

Formulare von der Homepage des LSR OÖ herunterladen und alle Teile vollständig ausfüllen. Eventuell vorhandene Gutachten beilegen.

PZ-Leiter/in und Mitarbeiter/innen.

Das ZIS für Sinnesbeeinträchtigte oder ZIS für Körperbeeinträchtigte wird bei Bedarf zugezogen.

Antrag und beigefügte Unterlagen werden genau gelesen, Kontaktaufnahme mit Antragsteller und Schule, Standardisierte Tests, Unterrichtsbeobachtung, Beispiele der Schulleistungen, Gespräche mit Eltern (Anamnese), unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern, anderen Personen, die mit dem Kind befasst sind (z.B. Ergotherapeuten, Logopädin, KJH, Hortbetreuer). Nach professionellem Austausch und Reflexion im Team gibt das PZ eine Empfehlung ab. Die Entscheidung fällt der Pflichtschulinspektor, gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem/r PZ-Leiter/in.

Wird ein SPF festgestellt, erfolgt eine Lehrplanzuweisung. Diese kann für einen oder mehrere Gegenstände erfolgen. Je nach Art der Beeinträchtigung gibt es folgende Möglichkeiten:

Der Schüler/die Schülerin wird weiter nach dem Lehrplan der Pflichtschule unterrichtet und beurteilt.

Zuteilung zum Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule (ASO)

Zuteilung zum Lehrplan der Sonderschule für schwerstbehinderte Kinder

Zuteilung zum Lehrplan für Sinnesbeeinträchtigte Schüler/innen

Zuteilung zum Lehrplan für Körperbeeinträchtigte Schüler/innen

Das Ergebnis wird schriftlich in einem Gutachten festgehalten, das im PZ und beim BR aufliegt. Eltern und Lehrer/innen werden in einem ausführlichen Gespräch darüber informiert und erhalten schriftlich eine Liste mit Förderempfehlungen für die Schule und für zu Hause. Diese Förderempfehlungen ergeben sich aus der Überprüfung des Kindes, sind also eine Folge der Arbeit der Gutachterin oder des Gutachters.

Bei Bedarf werden Verlaufsgespräche mit Erziehungsberechtigten und Klassenlehrer/innen bezüglich Umsetzung der Förderempfehlungen angeboten.

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